Unterm Strich ein leistungsgerechtes 5:5 bei Elements Käfertal

 

Eine hart umkämpfte Begegnung auf dem Hartplatz in Käfertal geriet nach einer eher lauen Viertelstunde mächtig in Bewegung. Zwar hatte die GrünWeiß direkt in der zweiten Minute ihre erste Chance durch Müller, der aus der Drehung einen langen Ball von Hofmann verfehlte. Allerdings bekämpften sich beide Mannschaften erfolgreich in der Defensive, wodurch auch die Gastgeber nur einen Querschläger entlang unserer Torlinie produzierten.

 

In der 15. Minute fiel dann aber der erste Treffer für Elements, als ein Stürmer im Strafraum völlig unbedrängt einen Kopfball anbringen durfte. Unser Team zeigte sich jedoch unbeeindruckt, in der 20. Minute setzte sich Siddik schön auf links durch, der Abschluß stellte den Käfertaler aber vor keine Probleme. Fünf Minuten danach verlängerte wiederum Siddik einen Ball auf Heinisch und dieser jagte das Leder aus 8 m volley zum 1:1 in die Maschen. Und der Gast blieb weiter am Drücker, Hofmann hatte zwischen der 31. und 33. Minute gleich drei Gelegenheiten, zunächst erkämpfte er sich am gegnerischen Strafraum den Ball, sein Schuß wurde aber pariert, dann wurde er über Mruzinski und Müller geschickt, der Tormann blieb in letzter Sekunde Sieger und kurz darauf konnte ein Abwehrspieler nach Zuspiel von Heinisch seinen Schuß noch blockieren.

Umso überraschender daher der folgende Rückstand vier Minuten vor der Pause. Man ließ einen Gegner unbedrängt an den Sechzehner laufen, beim folgenden (leicht verdeckten) Schuß sah Hammer etwas unglücklich aus.

Aber heute war Moral Trumpf und kurz vor dem Halbzeitpfiff versenkte Heinisch einen Freistoß nach Foul an Siddik aus 17 Metern in halblinker Position zum Ausgleich.

 

Nachdem man in den letzten Spielen aus den ersten Hälften schon einem Rückstand hinterlaufen mußte (3 bzw. 4 Tore), war diesmal also noch alles im Bereich des Möglichen.

 

Und der Spielverlauf ging auch nach dem Anpfiff direkt weiter hin und her. Käfertal hatte bereits in der 48. Minute wieder die Chance zur Führung, diesmal rettete uns beim Schlenzer aus 14 Metern der Aluminium-Winkel. In der 50. Minute zeigte sich dann Hammer im Tor aufmerksam, bereits eine Minute danach gelang es ihm zusammen mit Renpening, den Ball noch kurz vor der Linie aus dem Strafraum zu bringen.

Auf der anderen Seite zeigte sich die Grün-Weiß Offensive erfolgreicher. Die zweite Flanke nach einer zunächst abgewehrten Ecke verlängerte Müller zu Heinisch, der in der 52. Minute unsere erstmalige Führung erzielte. Der Gastgeber direkt im Anschluß mit zwei Möglichkeiten, die jedoch unseren Kasten verfehlten. Und 5 Minuten nach unserer Führung dann doch fast der Ausgleich, als ein Kopfball nur knapp am Tor vorbeiging. Nach einer Stunde erstmals ein Zwei-Tore Abstand, mit einem feinen Doppelpaß spielten sich Heinisch und Müller in die gegnerische Hälfte, Heinisch legte gut auf für Hofmann, der sich nun auch mit dem 4:2 in die Torschützenliste eintrug.

 

Das Spiel wurde deswegen nicht ruhiger, fünf Minuten nach der Führung war ein gegnerischer Stürmer nach einem Einwurf rechts im Strafraum durch, seine Hereingabe trudelte aber ohne weiteren Schaden parallel zur Torlinie. Die Kopfballstärke der Käfertaler Offensive sollte dann jedoch den erneuten Anschluß bringen, in der 66. Minute zeichnete sich der Mittelstürmer nach einem langen Ball (wiederum unbedrängt) aus. Aber auch unser Team konnte einen Kopfball unterbringen, in der 70. Minute fand Mruzinski mit einem Einwurf den heute sehr agilen Heinisch, dessen Flanke von links Müller zum 3:5 verwandelte.

 

Aber selbst jetzt war Käfertal noch nicht bezwungen. In der 74. Minute kam ein Stürmer aus abseitsverdächtiger Position zum Schuß, verfehlte aber den Kasten. Elf Minuten vor dem Ende versuchte sich dann Hofmann aus vollem Lauf, zielte aus 17 Metern aber ebenfalls vorbei. Drei Minuten später belohnte sich Käfertal dann mit dem 4:5, einem Sonntagsschuß unter die Latte aus knapp 20 Metern. Der Gastgeber war weiter am Drücker, zunächste fischte Hammer prächtig einen Freistoß aus dem Winkel, bekam den Ball bei der folgenden Ecke aber nicht unter Kontrolle und aus kurzer Distanz wurde zum Ausgleich über die Linie gestochert.

 

Kurz vor dem Abpfiff bot sich Müller dann noch einmal die Chance zum 5:6, er verzog aber aus spitzem Winkel von rechts. Leider unterbrach der Schiri den letzten Angriff mit dem Schlusspfiff, sonst hätte Hofmann nochmals freie Bahn zum Tor gehabt.

 

Tore: Heinisch (2), Müller (2), Hofmann

 

Fazit: Ein gerechtes Remis nach einem höchst unterhaltsamen Spiel, das auch 8:8 hätte enden können. Sollten wir im kommenden Heimspiel gegen Neckarau die Anzahl der Gegentreffer reduzieren können, müßte mal wieder ein Dreier drin sein.

 

Spieltage

Am 25.03 sind wir Spielfrei

Am 01.04 Auswärtsspiel beim FC Badenia Hirschacker PM